Kürzlich fragte mich jemand, wann das bei mir anfing mit der Hypnose. Gute Frage – lass mal überlegen.

Ich begegnete ihr zum ersten Mal Anfang der 90er Jahre. Und sie faszinierte mich sofort.

Da ging meine Ehe in die Brüche, und ich musste aus den Trümmern ein neues, kreatives, buntes Leben bauen. Irgendwo entdeckte ich die Hypnose-CDs von Dr. Hanns Grünn, und ich merkte: Wow – das tut ja gut!

Selbsthypnose – die innere Schatzkammer

Wir freundeten uns an, die Hypnose und ich. Unsere Kontakte waren sporadisch, aber immer schön. Was man ja nicht von jeder Beziehung sagen kann, die dabei ist, sich zu einer großen Liebe zu entwickeln, oder?

Intensiv wurde es, als ich sie während der jährlichen Kongresse der Gesellschaft für therapeutische Hypnose in Meersburg von einer ganz neuen Seite kennenlernte. 

Die hatte ja richtig Power!

Ich lernte begierig in Workshops, die sich über die ganze Woche hinzogen und war fasziniert. Offenbar stieß ich auf Gegenliebe – die GTH betraute mich mit der Erstellung eines kleinen Buchs, in dem sie Wissenswertes über Hypnose generell und über ihre Ausbildungen präsentierte. Das war so 2005, glaube ich.

Über die Gesellschaft für therapeutische Hypnose lernte ich Hypnosetherapeut Gerhard Kerber in Salem kennen. Ein sehr feiner älterer Herr, der dort Vorstandsmitglied war. Als mich dann ein Schicksalsschlag mächtig packte, nahm ich Sitzungen bei ihm. Dabei fand ich auch heraus, dass so viel Lösungskompetenz in uns selbst steckt. Wir müssen nur in unsere eigene Tiefe gehen – und stehen in einer Schatzkammer!

Schatzkammer? Darüber möchte ich mehr wissen! Herr Kerber lehrt auch, wie man Hypnose selbst nutzt, also lernte ich bei ihm Selbsthypnose und erlebte mehr von der Vielfalt dieser jahrelangen Liebe. Sie begleitete mich, als ich Sorgen hatte und nicht schlafen konnte, sie pustete mir die Schmerzen weg, als mein Orthopäde mir eine Arthrose der höchsten Stufe im Knie attestierte und dringend zu einer OP riet, sie eröffnete mir neue Möglichkeiten, als ich in der Wirtschaftskrise 2007/2008 wichtige Aufträge verlor und meine Firma neu aufstellte.

Dass ich Hypnose auch anderen anbieten möchte, darauf kam ich jedoch erst 2016.

 

Mein Krimi „Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“

Doch halt – da hätte ich beinah den „Hypnotiseur“ vergessen. Ich schrieb nämlich über sie, über ihre Stärken und über ihre dunklen Seiten.

Hypnose und Mord – das geht nicht, hörte und las ich überall. Laien denken ja manchmal, irgendein durchgeknallter Hypnotiseur könne so einer armen Wurst suggerieren, jemanden umzubringen. Das funktioniert tatsächlich nur im Schauerroman, nicht in der Realität. Glücklicherweise. Aber ich tüftelte und fand etwas heraus …

Damit ging ich zu Herrn Kerber und ließ es vom Fachmann prüfen. Wir saßen an seinem Nussbaum-Esstisch, tranken Tee aus zarten Tässchen und redeten über Mord. Ein paar Monate später erschien „Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“.

 

Hypnose im Business – das Schlüsselerlebnis

Und nun zu diesem Schlüsselerlebnis 2016. Da entdeckte ich, dass meine wunderbare Bekanntschaft auch eine erstklassige Geschäftspartnerin ist.

Eine Kundin beauftragte mich mit ihrer neuen Website, und wir trafen uns zum Vorgespräch. Sie ist hauptberuflich Anästhesistin, und zusätzlich hatte sie eine Hypnose-Ausbildung gemacht. Die Website sollte sie als (nebenberufliche) Hypnosetherapeutin vorstellen.

„Wem?“, fragte ich. „Wer ist Ihre Zielgruppe?“

„Alle“, sagte sie.

Ich spielte all meine Methoden aus, um die Zielgruppe einzugrenzen, aber sie blieb bei „alle“.

Nun funktioniert das halt einfach nicht. Ich kann mit der Website weder die Probleme der Leute ansprechen noch ihren Sprachstil und Geschmack treffen, wenn ich „alle“ erreichen will. Schließlich fiel mir etwas ein: Wenn die Frau Hypnosetherapeutin ist, dann wird sie das wohl hinkriegen, sich in Hypnose zu versetzen, oder? Und ich weiß, wie man in diesem hypnotischen Zustand der Trance Ergebnisse erreicht, mit dem, was ich die „Weisheit des Unterbewussten“ nenne (wenn Ihnen „mentale Lösungs-Kompetenz“ besser gefällt, dann nur zu).

Also – wir hatten die Zielgruppe innerhalb von 30 Minuten. Nämlich Leute, die sich auf eine Operation vorbereiten müssen und Angst davor haben. Mit Hypnose kann man wunderbar Ängste reduzieren und Mut machen. Und, das ist wissenschaftlich erwiesen, sagte mir die Anästhesistin: Wer positiv in eine OP geht, heilt besser und schneller.

Das ließ mich nicht mehr los.

Seit 2001 erarbeite ich mit Kunden ihre Zielgruppen, und ich weiß, wie schwierig das für viele ist. Manche Kunden haben, bevor sie kommen, schon jahrelang über ihrer Zielgruppe gehirnt und reihenweise Challenges und Beratungen zum Thema hinter sich. Und das ist, mit Hypnose, kombiniert mit meinen analytischen Methoden, innerhalb von 30 Minuten zu schaffen? Wow.

Hypnose im Business – da tauchen ganz neue Lösungen auf. Spannend, gerade in Umbruchs-Zeiten.

Hypnose im Business – so fing’s an, konkret zu werden

Das ließ mich nicht in Ruhe. Ich wollte lernen, andere in diesen Zustand der Trance zu bringen und für ihre Positionierung und ihr Marketing Kopf UND Unterbewusstsein zu nutzen. Bei dem Institut, an dem meine Kundin gelernt hatte, machte ich Anfang 2017 eine Basis-Ausbildung. Und legte mich gleich mal mit dem Ausbilder an, denn ich fand es megabescheuert, dass ich in diesem Kurs genau eine Hypnose durchgeführt hatte und mich dann auf die Menschheit stürzen sollte – da musste doch mehr Praxis her! Und was für ein Quatsch war das denn, dass man einfach Skripte ablas? So papierern und langweilig war sie ganz sicher nicht, die Hypnose. (Nun, Skripte, um mit Hypnose die passende Zielgruppe oder Buyer Persona zu finden, hatten die sowieso nicht.)

Ich arbeitete ein Konzept aus, das ich „Ihr 6. Sinn fürs Marketing“ nannte.

Ich lernte mit Vortrags-Mitschnitten von Gunther Schmidt, Ortwin Meiss, Gary Bruno Schmidt, Frauke Niehues. Ich ließ mich von Agnes Kaiser-Rekkas‘ Büchern inspirieren.

Kunden, die das faszinierend fanden und Lust darauf hatten, in Kreativitäts- und Entscheidungsprozesse das Unterbewusste mit einzubinden, profitierten von diesen Kenntnissen, wenn wir ihr überzeugendes Portfolio zusammenstellten. Logos, Unternehmensfarben usw., die wir zusammen erstellt hatten, überprüften wir, ob auch Tiefenschichten der Persönlichkeit mit den Ergebnissen einig sind. Denn wenn ich ein Corporate Design erstelle, das allen Wünschen, Vorgaben, Regeln entspricht, und der Geschäftsführer oder die Solo-Selbstständige identifiziert sich innerlich nicht damit, dann wird er bzw. sie nicht voller Energie mit diesem Corporate Design hinausgehen in die Öffentlichkeit. Wenn aber analytisches Denken und Tiefenschichten d’accord gehen, dann entsteht etwas! Ich kenne sonst keinen, der auf die Idee gekommen ist, das Unterbewusstsein in die Positionierung und Markenbildung, ins Designkonzept und in die Marketing-Strategie einzubinden, aber es macht einfach Sinn.

 

Fundierte Ausbildung – und dann der Tsunami „Corona“, der unsere Pläne alle über den Haufen wirft

Ich wollte mehr, ich wollte eine fundierte Ausbildung. Intensiv-Version, bitte.

Die habe ich dann 2019/20 bei Gabriel Palacios absolviert. Gabriel ist ein Showman, keine Frage. Aber das kann man rauf und runter bei ihm lernen: Die Antwort liegt beim Klienten selbst. Der Klient, die Klientin hat Ressourcen in sich, er bzw. sie hat Lösungs-Kompetenz. Die Hypnose bahnt den Weg dorthin. Nun, das wusste ich bereits, das hatte ich an mir selbst und bei Kunden erlebt. Wie man das aber noch effizienter in der Hypnose fruchtbar machen kann, das lernte ich in Gabriels Intensiv-Ausbildung. Und wir in der Ausbildungsgruppe trafen uns bald jedes Wochenende und hypnotisierten einander rauf und runter, um möglichst viel praktische Erfahrung zu gewinnen.

Parallel dazu nahm ich ab. Ich passte in meine Lieblingsklamotten nicht mehr rein, und Diäten hatte ich mehr als genug probiert. Also: Hypnose und, damit verbunden, eine sanfte Ernährungsumstellung. Damit purzelten die Kilos – 13,5kg bekam ich runter. Im Lockdown reduzierte sich das auf 11,5kg, aber die sind jetzt stabil.

Eigentlich wollte ich nach der Ausbildung damit starten, Hypnose-Elemente bei Kunden, für die das wow ist, im Marketing und generell im Business zu nutzen.

Mein Abschlusszertifikat hielt ich am 4. März 2020 in Händen – die Klassifizierung von Corona als Pandemie durch die WHO geschah am 13. März. Mit Lockdown. Mit Einschränkungen, Isolation, Angst vor Ansteckung, aufgewallten Gefühlen, wegbrechenden Hoffnungen bei so vielen. Meine Planungen, wie die so vieler anderer, zerstoben im Sturm der Pandemie.

Marianne Kaindl - aufblühen und durchstarten

Mitten in der Corona-Krise: „Aufblühen und durchstarten“

Was konnte ich tun?

Sicher und solide, wie das in einer langjährigen Beziehung so ist, stärkte die Hypnose mir den Rücken.

Stabil bleiben, innerlich. Gut gelaunt, positiv und motiviert in so einer Zeit, das ist schon mal etwas wert. Mein Business auf online umstellen, so dass ich Online-Beratungen, Online-Trainings, Online-Workshops geben konnte.

Aber da gab es noch mehr. Auch Hypnose funktioniert online.

Ich entwickelte ein Online-Programm, das Menschen, intensiver als sie es bisher kannten, an ihre Ressourcen heranführt. An ihre Lösungskompetenz. Und das sie dabei begleitet und unterstützt, Ziele zu erreichen in einem Umfeld, das sich ständig ändert.

Dieses Programm nützt denen, die daran teilnehmen, auf doppelte Weise: Es enthält Bausteine, Übungen und Inspirationen, die den Verstand ansprechen und solche, die aus den Tiefen des Unterbewusstseins schöpfen.

Wir haben eine Welt im Umbruch, da braucht es ganz neue Lösungen, da braucht es Mut, Wissen um die eigene Kraft, Lösungskompetenz. Und dann: Umsetzung. Umsetzung in einer Welt, deren Parameter sich alle vierzehn Tage ändern. Wo die gängigen Methoden, Ziele zu erreichen, nur mehr sehr eingeschränkt funktionieren. Wo es eine Methode braucht, die die Fachleute „agil“ nennen – eine Methode, die beweglich genug ist, auch zu funktionieren, wenn neue Verordnungen, Mutationen, was auch immer die Situation wieder völlig verändern.

So entstand „Aufblühen und durchstarten“.

Die 2. Runde beginnt am 12. Februar – für Menschen, die all dieses mein Knowhow nutzen möchten, um mitten in der Krise ihre inneren Schätze zu entdecken und das zu erreichen, was ihnen mehr als alles am Herzen liegt.

Mehr Infos zu „Aufblühen und durchstarten“:

 

Ihr Ziel und der Weg dorthin: Zielerreichung und Projektplan

Start am 12. Februar!

Oder Sie rufen mich einfach an.

 

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Aufbrechen und durchstarten

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